In Georg Büchners Lustspiel „Leonce und Lena“ sorgt sich besagter Leonce, ein von chronischer Langeweile geplagter Melancholiker, um die Verortung seines jugendlichen Selbst in der Welt. „O Valerio“, sagt er, vor einem Wirtshaus sitzend, „und ich bin so jung, und die Welt ist so alt. Ich bekomme manchmal eine Angst um mich und könnte mich in eine Ecke setzen und heiße Thränen weinen aus Mitleid mit mir.“
MeinungBoomer versus GenZDer Streit zwischen den Generationen ist längst zum Verteilungskonflikt geworden

Kommentar von Henrike Roßbach
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Egal, ob bei der Rente oder beim Wehrdienst, es geht nicht gerecht zu. Das stört die Jüngeren, die gegen die Alten rebellieren. Aber wo steht eigentlich geschrieben, dass das so bleiben muss?
