MeinungVerbrennermotorFriedrich Merz sollte aufhören, der Zukunft Steine in den Weg zu rollen

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Kommentar von Michael Bauchmüller

Lesezeit: 2 Min.

Im Stau steht man auch mit einem Elektroauto, aber dafür umweltschonender.
Im Stau steht man auch mit einem Elektroauto, aber dafür umweltschonender. Jan Woitas/dpa

Der Kanzler bekennt in einem Brief an die EU, die Elektromobilität sei die zentrale Technologie. Und verlangt zugleich, das Aus für den herkömmlichen Antrieb aufzuweichen. Wie bitte?

Wie groß waren doch die Töne aus Deutschland, keine zehn Tage ist es her. In Belém war noch Klimakonferenz, und Deutschland setzte sich dort an die Spitze einer Staatengruppe, die für den fossilen Ausstieg kämpfte; quasi lieber gestern als morgen. Kaum aber ist die Konferenz vorbei, da verschickt Kanzler Friedrich Merz einen Bittbrief nach Brüssel und verlangt das glatte Gegenteil: Die EU-Kommission solle bitte ihre Klimaziele für die Autoindustrie noch einmal überdenken, inklusive des geplanten Verbrennerverbots von 2035 an. Berlin ist halt nicht Belém. Doch dieser Brief hat so viele Dimensionen von falsch, dass selbst der Verlust internationaler Glaubwürdigkeit nur eine Randnotiz ist.

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