MeinungEntwicklungszusammenarbeitDie Ministerin ergreift die Flucht nach vorn

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Kommentar von Michael Bauchmüller

Lesezeit: 1 Min.

Entwicklungsministerium Reem Alabali Radovan bei der Vorstellung ihres Reformplans „Zukunft zusammen global gestalten“ am Montag.
Entwicklungsministerium Reem Alabali Radovan bei der Vorstellung ihres Reformplans „Zukunft zusammen global gestalten“ am Montag. Bernd Elmenthaler/IMAGO

Weil ihr Etat schrumpft, setzt Ressortchefin Reem Alabali Radovan die Prioritäten neu. Wenn der Plan aufgeht, sichert das auch die Zukunft ihres Hauses.

Keine Frage, im Bundeskabinett bekleidet Reem Alabali Radovan den mit Abstand undankbarsten Job. Der Koalitionspartner von der Union wollte ihr Entwicklungsministerium eigentlich zu einer Abteilung des Auswärtigen Amts machen. Die Rechtspopulisten von der AfD warten nur darauf, dass sich irgendwo wieder ein Beispiel für vermeintlich rausgeschmissenes Geld findet, wie einst ein Radweg in Lima. Und nach jeder Haushaltsrunde stand die SPD-Politikerin zuletzt schlechter da als zuvor. Die Entwicklungszusammenarbeit ist Deutschland nicht mehr viel wert. So gesehen ist der Plan, den sie am Montag vorgelegt hat, eine Art Flucht nach vorn.

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