Es gäbe genug Gründe, die deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen abzusagen. Nach zwölf Jahren des Dialogs auf höchster Ebene ist die Bestandsaufnahme düster: Xi Jinping hat in zehn Herrschaftsjahren alle Macht auf sich konzentriert, Widersacher ins Abseits gedrängt und Wirtschaftsbosse verschwinden lassen, die er als Bedrohung für seine Autorität empfand. Xi Jinping hat eine Ära des Kampfes ausgerufen, in der eine antiwestliche Grundstimmung dominiert und Amerika der Feind Nummer eins ist.
MeinungAußenpolitikVorsicht vor chinesischen Versprechen

Kommentar von Lea Sahay
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Die Bilanz nach zwölf Jahren der Konsultationen zwischen China und Deutschland liefert genug Gründe, die Gespräche sein zu lassen. Aber das wäre ein Fehler, denn sie können zu beiderseitigem Vorteil sein - unter bestimmten Bedingungen.
