MeinungInnenminister DobrindtDer Zugspitzgipfel ist Zeichen eines Kurswechsels in der Asylpolitik

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Kommentar von Markus Balser

Alexander Dobrindt (4.v.l.) hat am Freitag europäische Kollegen zu Beratungen über Migrationspolitik auf die Zugspitze eingeladen.
Alexander Dobrindt (4.v.l.) hat am Freitag europäische Kollegen zu Beratungen über Migrationspolitik auf die Zugspitze eingeladen.
PHILIPP GUELLAND/AFP

Die neue Bundesregierung und ihr Innenminister wollen gegenüber Flüchtlingen Härte demonstrieren. Damit begeben sie sich selbst in Grenzbereiche.

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Welcher Kurswechsel sich gerade in Deutschland vollzieht? An diesem Freitag setzte die neue Regierung gleich mehrere Zeichen. Zuerst hob am Morgen ihr erster Abschiebeflug nach Afghanistan ab. Dann verhandelte Innenminister Alexander Dobrindt am Mittag mit Kollegen aus Österreich, Dänemark, Frankreich, Tschechien und Polen bei einem Gipfel auf der Zugspitze über einen noch härteren Asylkurs der EU. Das Ziel: mehr Rückführungen und sogar Asylverfahren in Drittstaaten nach dem Vorbild von Ruanda.

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