MeinungVerkehr:Die Bahn braucht kein Machtwort, sie braucht eine Vision

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Kommentar von Vivien Timmler

Lesezeit: 1 Min.

Verkehrsminister Volker Wissing drängt die Bahn zu einer Sanierungsoffensive.
Verkehrsminister Volker Wissing drängt die Bahn zu einer Sanierungsoffensive. (Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa)

Volker Wissing verdonnert das Management zu Reformen. Das ist löblich, nur sind seine Ansätze fragwürdig.

Natürlich könnte man nun sagen: Besser spät, als nie. Besser, der Bundesverkehrsminister mahnt knapp drei Jahre nach Dienstantritt an, dass die Bahn pünktlicher, die Verwaltung des Konzerns schlanker und der Umgang mit Steuergeld verantwortungsvoller werden muss, als er überlässt es seinem Nachfolger. In Wahrheit aber zeugt die große Sanierungsoffensive, zu der Volker Wissing (FDP) das Bahn-Management nun verdonnert hat, von Hilflosigkeit.

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Konzernsanierung
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Der Verkehrsminister will neben der Infrastruktur am liebsten gleich den ganzen Konzern sanieren: Strukturen sollen verschlankt, Personal abgebaut, die Pünktlichkeit verbessert werden. Kann so die Wende bei der Bahn gelingen?

SZ PlusVon Vivien Timmler

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