Natürlich könnte man nun sagen: Besser spät, als nie. Besser, der Bundesverkehrsminister mahnt knapp drei Jahre nach Dienstantritt an, dass die Bahn pünktlicher, die Verwaltung des Konzerns schlanker und der Umgang mit Steuergeld verantwortungsvoller werden muss, als er überlässt es seinem Nachfolger. In Wahrheit aber zeugt die große Sanierungsoffensive, zu der Volker Wissing (FDP) das Bahn-Management nun verdonnert hat, von Hilflosigkeit.
MeinungVerkehr:Die Bahn braucht kein Machtwort, sie braucht eine Vision

Kommentar von Vivien Timmler
Lesezeit: 1 Min.

Volker Wissing verdonnert das Management zu Reformen. Das ist löblich, nur sind seine Ansätze fragwürdig.

Konzernsanierung:Jetzt stellt Wissing bei der Bahn alles infrage
Der Verkehrsminister will neben der Infrastruktur am liebsten gleich den ganzen Konzern sanieren: Strukturen sollen verschlankt, Personal abgebaut, die Pünktlichkeit verbessert werden. Kann so die Wende bei der Bahn gelingen?
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