MeinungStaatskonzernDer Bund muss wieder die Bahn steuern – nicht umgekehrt

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Kommentar von Vivien Timmler

Lesezeit: 2 Min.

Ex-Verkehrsminister Volker Wissing und Bahnchef Richard Lutz (re.) haben stets ihre Nähe demonstriert. Damit ist unter dem neuen Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder Schluss.
Ex-Verkehrsminister Volker Wissing und Bahnchef Richard Lutz (re.) haben stets ihre Nähe demonstriert. Damit ist unter dem neuen Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder Schluss. Andreas Arnold/dpa

Jahrelang hat Bahnchef Lutz den Staatskonzern in die falsche Richtung gelenkt – und die Politik hat zugeschaut. Verkehrsminister Schnieder will nun durchgreifen. Seine Haltung macht Hoffnung.

Natürlich war der Satz im Koalitionsvertrag eine Frechheit. Es brauche eine „Neuaufstellung von Aufsichtsrat und Vorstand“ bei der Deutschen Bahn, haben sich Union und SPD in ihren Hoffentlich-Vier-Jahres-Plan geschrieben. Das Ziel: „Mehr Fachkompetenz abzubilden und eine Verschlankung zu erreichen“. Deutlicher kann man der Bahn-Spitze kaum mitteilen, dass ihre Tage gezählt sind.

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