Natürlich war der Satz im Koalitionsvertrag eine Frechheit. Es brauche eine „Neuaufstellung von Aufsichtsrat und Vorstand“ bei der Deutschen Bahn, haben sich Union und SPD in ihren Hoffentlich-Vier-Jahres-Plan geschrieben. Das Ziel: „Mehr Fachkompetenz abzubilden und eine Verschlankung zu erreichen“. Deutlicher kann man der Bahn-Spitze kaum mitteilen, dass ihre Tage gezählt sind.
MeinungStaatskonzernDer Bund muss wieder die Bahn steuern – nicht umgekehrt

Kommentar von Vivien Timmler
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Jahrelang hat Bahnchef Lutz den Staatskonzern in die falsche Richtung gelenkt – und die Politik hat zugeschaut. Verkehrsminister Schnieder will nun durchgreifen. Seine Haltung macht Hoffnung.
