MeinungWirtschaft und PolitikHarte Debatten müssen sein – aber immer auf dem Boden der Demokratie

Portrait undefined Alexander Mühlauer

Kommentar von Alexander Mühlauer

Lesezeit: 2 Min.

Der richtige Ort für die richtige Rede: BDI-Präsident Peter Leibinger in dieser Woche beim 25. Jubiläum der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft in Berlin.
Der richtige Ort für die richtige Rede: BDI-Präsident Peter Leibinger in dieser Woche beim 25. Jubiläum der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft in Berlin. (Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa)

Aus Angst vor der Kundschaft halten sich viele Unternehmer von politischen Debatten fern. Es war überfällig, dass der BDI-Chef in dieser Woche mit dieser Tradition gebrochen und Hilfe bei der Orientierung gegeben hat.

Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) hat in dieser Woche drei Sätze gesagt, die man allesamt in den Vorstandsetagen und Fabrikhallen des Landes plakatieren sollte. Der erste Satz lautet: „An jedem kritischen Punkt in der deutschen Geschichte gab es eine Wahl, das Richtige zu tun.“ Und weiter: „In der gegenwärtigen, sehr kritischen Lage unseres Landes haben wir wieder die Wahl. Es wird auch auf uns Unternehmer ankommen, dass wir als Land den richtigen Weg gehen.“

Zur SZ-Startseite

Rechtsextremismus
:„Es wird auch auf uns Unternehmer ankommen“

Zum Jubiläum der Stiftung EVZ, die NS-Zwangsarbeiter entschädigt hat, fordert Industrieverband-Chef Leibinger die Wirtschaft zu einer klaren Haltung auf. Es ist ein Debattenbeitrag zum Umgang mit der AfD.

SZ PlusVon Meredith Haaf

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: