MeinungDammbruch in Brasilien 2019Diesen Fall bitte bloß nicht verjähren lassen

Portrait undefined Benedikt Peters

Kommentar von Benedikt Peters

Lesezeit: 2 Min.

Der Staudamm in Brumadinho, oben im Juni 2018, unten am 26. Januar 2019, einen Tag, nachdem er gebrochen war. 
Der Staudamm in Brumadinho, oben im Juni 2018, unten am 26. Januar 2019, einen Tag, nachdem er gebrochen war.  AP

Seit fast sieben Jahren prüfen Münchner Staatsanwälte, ob sie einen Manager des TÜV Süd wegen fahrlässiger Tötung anklagen sollen.  Mit dieser Art von Tempo gehen sie ein hohes Risiko ein.

SZ bei Google bevorzugen

Es gibt Todesfälle, an denen niemand schuld ist; Menschen sterben nun einmal, etwa weil sie alt oder krank sind. Wenn aber 270 Menschen zu Tode kommen, weil sie von einer Lawine aus giftigem Schlamm erfasst werden; wenn diese Lawine einen ganzen Landstrich verwüstet und Trinkwasser verseucht, dann ist sehr wohl die Frage, ob jemand daran Schuld trägt.

Zur SZ-Startseite

ExklusivStaudammunglück in Brasilien
:Sie warten auf Gerechtigkeit. Noch immer

270 Menschen verloren bei einem Staudammunglück in Brasilien ihr Leben. Ob ein deutscher TÜV-Manager eine Mitschuld trägt, sollen Ermittlungen in Deutschland klären. Doch die Taten drohen zu verjähren – die Angehörigen sind fassungslos.

SZ PlusVon Benedikt Peters und Lina Verschwele

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: