MeinungCybersicherheitDie Deutschen machen es Hackern und Spionen viel zu leicht

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Kommentar von Markus Balser

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Vor Hackern, so warnt das zuständige Bundesamt, sind nicht einmal die „Kronjuwelen der Demokratie“ gut geschützt.
Vor Hackern, so warnt das zuständige Bundesamt, sind nicht einmal die „Kronjuwelen der Demokratie“ gut geschützt. (Foto: Kacper Pempel/Reuters)

Die Bedrohung durch Kriminelle und staatliche Akteure ist immens. Doch anstatt Vorsicht walten zu lassen, nimmt die Sorglosigkeit im Land zu. Es ist höchste Zeit umzudenken.

Wie es um die Cybersicherheit der Nation bestellt ist? Nicht so gut, Deutschlands IT-Schützer stellen dem Land in ihrem Lagebericht ein ziemlich schlechtes Zeugnis aus. Die Behörde BSI warnt vor einem „besorgniserregenden Zustand“ in der Cybersicherheit und kritisiert, nicht einmal die „Kronjuwelen der Demokratie“ seien wirklich gut geschützt. Gemeint sind damit Parteien, Verbände und politiknahe Stiftungen. Denn die gingen noch immer ziemlich hemdsärmelig mit dem eigenen Schutz um. Sie sähen sich nicht einmal als mögliches Ziel. Dabei bieten sie Angreifern direkten Zugang zu Spitzenpolitikern und Informationen.

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IT-Sicherheit
:Cyberbehörde sieht Deutschland in „besorgniserregendem Zustand“

Vor allem russische Hacker sind ein Risiko, künstliche Intelligenz verschärfe die Lage noch, warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Auch ein Blick in die USA stimmt die Experten missmutig.

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