MeinungAtomenergieDiese CSU-Pläne führen garantiert ins Nirwana

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Kommentar von Michael Bauchmüller

Lesezeit: 2 Min.

CSU-Chef Markus Söder im Jahr 2023 vor dem Kernkraftwerk Isar 2.
CSU-Chef Markus Söder im Jahr 2023 vor dem Kernkraftwerk Isar 2.
Peter Kneffel

Die Christsozialen träumen auf einmal von Mini-Kernkraftwerken für Deutschland. Besser, sie erwachen schnell, denn wirtschaftlich wird das nie funktionieren.

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Was die Atomkraft betrifft, war die CSU schon immer vorn dabei, ganz vorn. Schon Kanzler Konrad Adenauer bestimmte den späteren CSU-Chef Franz Josef Strauß zu seinem ersten Atomminister, einen wahren Überzeugungstäter. Für die Menschheitsgeschichte, so sagte Strauß 1955 in einem Rundfunkinterview, werde die zivile Nutzung der Atomkraft einen ähnlichen Einschnitt bedeuten „wie die Erfindung des Feuers für die primitiven Menschen“. Einschnitte gab es danach dann vor allem für Menschen in und um Harrisburg, Tschernobyl und Fukushima. 2011 stieg Deutschland, auch mit den Stimmen der CSU, aus der Atomkraft aus. Das Abenteuer Atomkraft hatte sich als Milliardengrab erwiesen.

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