Wie kann ein Mann, den die Sicherheitsbehörden als radikalisierten „Gefährder“ und IS-Anhänger eingestuft haben, den sie der Vorbereitung einer terroristischen Straftat verdächtigen, zwei Monate nach Entlassung aus der Untersuchungshaft solch einen Anschlag verüben? Das ist keine Frage, die nur AfD-Politiker und andere Hetzer stellen nach dem furchtbaren Angriff auf die Feierlichkeiten in Berlin zum Christopher Street Day. Diese Frage dürfen alle stellen. Sie wird nicht unanständig, nur weil rechtspopulistische und rechtsextreme Kräfte sie zu instrumentalisieren versuchen.
MeinungCSD in BerlinDie Behörden sind schuld? Alle „Gefährder“ abschieben? Einfache Antworten verbieten sich

Kommentar von Gökalp Babayiğit
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Blumen und eine Regenbogenflagge im Berliner Tiergarten: Mindestens eine Frau starb, als beim Christopher Street Day ein Auto in eine Menschenmenge fuhr.
Annegret Hilse/ReutersEs gibt eine Frage, die alle in Deutschland stellen dürfen: Wie konnte ein radikalisierter „Gefährder“ einen solchen Anschlag verüben? Nur vor schnellen Urteilen sollten sie sich hüten.
