Pandemie:Wann Eigenverantwortung ratsam ist - und wann nicht

Sonne in München

So geht's noch: Menschen in München an der Isar, mit mehr Abstand, als das Teleobjektiv vermuten lässt.

(Foto: Sven Hoppe/dpa)

Die Zahlen gehen runter - kann man es also jedem Einzelnen überlassen, Maske zu tragen oder Abstand zu halten? Ein Blick nach Großbritannien zeigt: leider nein.

Kommentar von Christina Berndt

Das Pandemie-Gefühl schwindet gerade exponentiell. Fast surreal wirken derzeit die täglichen Zahlen des Robert-Koch-Instituts, als sei an deren Ende einfach eine Null weggeschmolzen. Die Menschen atmen auf. Die meisten haben ohnehin längst genug von dem Coronavirus in all seinen Varianten und den Folgen für ihr Leben. Jetzt verlangen sie nach mehr Freiheiten von und mit Corona; manche Politiker machen nur zu gern mit. Angesichts der Entspannung, so der Tenor, müsse man den Menschen endlich mehr Eigenverantwortung zutrauen und die staatlich verordneten Maßnahmen weiter zurückschrauben. Wer will, könne ja weiterhin Maske tragen und allein zu Hause bleiben.

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