bedeckt München -2°

Corona:Es geht nur füreinander, miteinander

Coronavirus - Familienbesuch am Pflegeheim

Der Menschen ist ein soziales Wesen, angewiesen auf eine solidarische Gemeinschaft: Mutter und Tochter, getrennt durch eine Glasscheibe, in einem Seniorenhaus in Mecklenburg-Vorpommern.

(Foto: Jens Büttner/picture alliance/dpa/dpa-Zentral)

Das vergangene Jahr bedeutete Kontrollverlust, Unfreiheit und Einschränkung. Doch es hat uns auch eine wichtige Lektion erteilt. Gedanken über das kostbare Band, das uns zusammenhält.

Kolumne von Carolin Emcke

Nun geht dieses unwirkliche, schwere Jahr zur Neige. Ein Jahr des fortgesetzten Ausnahmezustands seit dem Frühjahr, ein Jahr der permanenten Disruption des Alltags und des Aufschubs auf ein unpräzises Später. Das Jahr geht zu Ende - und doch kommt nichts zu einem Abschluss. Es wird kein Innehalten geben, keine Ausgelassenheit, keine Feiern im großen Kreis der Menschen, die man liebt und mit denen man verwandt ist oder befreundet. Das fällt nun aus.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Slavoj Zizek
Philosoph Slavoj Žižek
"Im Grunde genommen ist Sex eine Katastrophe"
Zufriedenheit
Anleitung zum Glücklichsein
Medizin
Die Vulva, ein blinder Fleck
Wohnanlage aus den 1950er Jahren in München, 2018
München
Wenn die Zwischenmieterin nicht geht
China Works to Contain Spread of Coronavirus
Wildtiere und Covid-19
Das nächste Virus
Zur SZ-Startseite