bedeckt München

Der neue Lockdown:Gefährliche Radikalität

Coronavirus - Lehrerin und Kinder im Homeschooling

Wie geht es den Kindern? Die kolportierte Kühle, mit der die Kanzlerin in der zurückliegenden Bund-Länder-Runde über Bedenken in dieser Hinsicht hinweggegangen sein soll, weist in eine ungute Richtung.

(Foto: dpa)

Ja, die Politik muss in der Pandemie auf die Wissenschaft hören. Aber die Menschen sind mehr als Rechengrößen. Ist der Kanzlerin klar, dass es keine Nebensache ist, wie es beispielsweise den Kindern geht?

Kommentar von Henrike Roßbach, Berlin

Vom Mega-Lockdown raunten manche vor der Bund-Länder-Runde am Dienstag, vom echten, harten Lockdown, der nun kommen werde, ja kommen müsse, weil sich noch immer zu viele Menschen mit dem Coronavirus infizierten und eine neue, hochansteckende Virusvariante die Lage verschärfe. Dass die Verhandlungen zwischen Kanzleramt und Ministerpräsidenten vorgezogen wurden, war ein weiteres Alarmsignal. Und auch die Wissenschaftler, die am Montagabend zur Expertenanhörung geladen waren, drangen auf einen harten Kurs.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
ALS-Erkrankung
Karawane der Freundschaft
Tokyo
Corona-Pandemie
Was wir von Asien lernen können
Zufriedenheit
Anleitung zum Glücklichsein
Laura Malina Seiler
Alles so wundervoll
Arbeitsleben
"Fieses Verhalten ist ansteckend"
Zur SZ-Startseite