Corona-Maßnahmen:Politische Führung sieht anders aus

Lesezeit: 3 min

Corona in Deutschland: Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) mit einer FFP2-Maske

Widersprüchliche Botschaften: Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD).

(Foto: Manu Fernandez/AP)

Während Olaf Scholz und Karl Lauterbach noch so tun, als folgten sie einem funktionierenden Plan, hat Omikron Fakten geschaffen: In einigen Bereichen lässt man die Pandemie laufen, auch wenn das niemand zugeben will. Diese Kommunikation ist ein Problem.

Kommentar von Henrike Roßbach

Vor der Ministerpräsidentenkonferenz an diesem Montag schien alles in schönster Ordnung zu sein. Schließlich sagte Olaf Scholz: "Wir sind auf dem richtigen Weg", und auch nach dem Bund-Länder-Treffen sprach er sich fürs "Kurs halten" aus. Auch Gesundheitsminister Karl Lauterbach findet, dass die bestehenden Maßnahmen nicht ausgeweitet werden sollten. Das soll wohl Ruhe ausstrahlen und würde es vielleicht auch, erlebten die Bürger nicht täglich auf wundersame Weise eine ganz andere Corona-Lage. Der Ruhepuls des Kanzlers und der seiner Bürger, so viel darf man wohl sagen, stehen derzeit in einem gewissen Missverhältnis.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Körpersprache
Wissen
»Das Entscheidende passiert jenseits der Worte«
Mandy Mangler
Intimgesundheit
"Nennt eure Vulva so oft wie möglich beim Namen"
Thoughtful senior man sitting on chair in living room; Aengste
Gesundheit
Wie ich meinen Ängsten den Kampf ansagte
Bondarjew im Videointerview: "Ich begann plötzlich zu verstehen, dass ich Dinge nicht tun wollte, dass sie völlig dem widersprachen, was ich fühlte."
Zurückgetretener UN-Diplomat Bondarjew
"Putin kann sich nehmen, was er will"
Planetare Grenzen
Wann ist Weltuntergang?
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB