MeinungCollien FernandesEin Opfer? Eine selbstbewusste Frau

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Kommentar von Mareen Linnartz

Lesezeit: 2 Min.

Schauspielerin Collien Fernandes hat den Mut aufgebracht, sich zu exponieren.
Schauspielerin Collien Fernandes hat den Mut aufgebracht, sich zu exponieren. Daniel Bockwoldt/dpa

Es lässt sich nur erahnen, was die digitale Gewalt gegen die Schauspielerin in Kopf und Seele angerichtet hat. Und doch traut sie sich, aus dem Schatten zu treten.

Eine Woche nun sind die Vorwürfe von Collien Fernandes in der Welt, in denen sie ihren Ex-Mann Christian Ulmen beschuldigt, Fake-Profile von ihr erstellt und von dort pornografisches Material verbreitet zu haben. Plötzlich soll schnell gehen, was bisher nur schleppend voranging: dass die Opfer von digitaler Gewalt sich besser juristisch wehren können. Die Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat angekündigt, demnächst einen entsprechenden Gesetzentwurf vorzulegen.

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Digitale Gewalt
:Diesen Männern gefällt das

Der Fall Collien Fernandes darf niemanden überraschen. Die sogenannte Manosphere – ihr berühmtester Vertreter ist Andrew Tate – infiltriert seit Jahren die Köpfe junger Männer und attackiert so Gesellschaft, Bildung und Demokratie.

SZ PlusEssay von Thore Rausch

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