MeinungChinaDiese Parade war schierer Militarismus, begleitet vom kalten Lächeln der Despoten

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Kommentar von Joachim Käppner

Lesezeit: 2 Min.

Ein Aufmarsch wie eine Drohung: Marschflugkörper vom Typ  CJ-20A  bei der Militärparade in Peking am 3. September 2025.
Ein Aufmarsch wie eine Drohung: Marschflugkörper vom Typ CJ-20A bei der Militärparade in Peking am 3. September 2025.
Xing Guangli/XinHua/dpa

Die bewaffnete Kraftmeierei in Peking soll Eindruck machen und Angst wecken. Unbeabsichtigt hat sie aber auch einen ganz anderen Effekt.

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Unterwasserdrohnen, die Kriegsschiffe zerstören können. Hyperschall-Waffen. Mittelstreckenraketen, von denen Chinas Militär behauptet, sie könnten selbst bewegliche Ziele wie Flugzeugträger zielgenau treffen und in einem Feuerball zerstören. Soldaten mit einem Paradeschritt, der sogar Preußens Generäle vor Neid hätte erblassen lassen. Die Militärparade in Peking zum 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges hatte mit der Geschichte jenes Krieges wenig, mit den Kriegen der Gegenwart aber umso mehr zu tun. Es ist die Gegenwart der Autokraten und Diktatoren, die sichtbar eine Schau des puren Militarismus genossen.

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Militärparade in Peking
:Worte des Friedens, Panzer und Atomraketen

China feiert das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren mit seiner bislang größten Militärparade – unter den Augen des Präsidenten Xi und seiner Kollegen aus Russland, Nordkorea und Iran. Die Show ist vor allem eine Botschaft an den Westen.

SZ PlusVon Lea Sahay und Gregor Scheu

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