MeinungIndustrie:Nichts ist geklärt im Exportstreit mit China

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Kommentar von Lea Sahay

Lesezeit: 1 Min.

Im Handelsministerium in Peking wird über Exportlizenzen entschieden.
Im Handelsministerium in Peking wird über Exportlizenzen entschieden. (Foto: Johannes Neudecker/Johannes Neudecker/dpa)

Hersteller Nexperia liefert zwar wieder Teile an Autobauer, doch Peking will damit Firmen und Länder noch mehr unter Druck setzen. Europa sollte das als Weckruf begreifen.

Erste Autobauer erhalten wieder Bauteile des Herstellers Nexperia aus China. Wieder ist von Entspannung die Rede, gar von chinesischem Entgegenkommen. Sofort beeilen sich deutsche Firmen, die Probleme kleinzureden. Ein Theater, bei dem längst unklar ist, für wen es gespielt wird. Für Peking, aus Angst, mit einem falschen Wort die nächste Drangsalierung zu riskieren? Oder für die Aktionäre, die nicht merken sollen, wie abhängig die Unternehmen inzwischen sind? Wie blind, wie ignorant, wie verantwortungslos deutsche Führungskräfte ihre Konzerne in diese Abhängigkeit getrieben haben. Und immer noch treiben.

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