China:Ein Traum war's, so himmelhoch

China: Evergrande-Baustelle in Taicang bei Shanghai.

Ob diese Hochhäuser jemals fertig werden? Eine Evergrande-Baustelle in Taicang bei Shanghai.

(Foto: Jessica Yang/AFP)

Der Baukonzern Evergrande ist am Ende - und bei der Abwicklung hat Parteichef Xi nun die Wahl, es entweder falsch oder anders falsch zu machen.

Kommentar von Florian Müller

Dass es der Richterin Linda Chan am Montag in Hongkong nun gereicht hat, ist nur verständlich. Seit anderthalb Jahren schon zieht sich das Drama um den einst weltgrößten Immobilienkonzern Evergrande in ihrem Gerichtssaal hin. Der chinesische Bauträger hatte sich am wichtigsten Finanzplatz Asiens viele Milliarden Dollar geliehen. Doch als die Gläubiger ihr Geld zurückforderten, gab es aus der Evergrande-Zentrale im benachbarten Guangzhou nur Ausreden. Nun ordnete Chan also die Abwicklung des mit insgesamt mehr als 300 Milliarden Euro verschuldeten Konzerns an.

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