China und Europa:Xi Jinping will die Lager zu seinen Gunsten spalten

Lesezeit: 2 min

Der chinesische Präsident Xi Jinping scheint seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron beim Besuch in Paris genau zuzuhören. (Foto: MIGUEL MEDINA/AFP)

Die Beziehungen zwischen Peking und Brüssel stehen vor einer schweren Prüfung. Ein Grund ist die aggressive Exportstrategie der Volksrepublik, dahinter aber steckt ein großes Ziel.

Kommentar von Stefan Kornelius

Chinas Präsident Xi Jinping hat seit der Pandemie den Fuß derart selten vor die Haustür gesetzt, dass inzwischen jede Reise dankbar zur Kenntnis genommen und gar als "Charmeoffensive" klassifiziert wird. Doch chinesische Verbalschmeicheleien können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Beziehungen zwischen den Staaten Europas und der Volksrepublik vor der bisher wohl schwersten Prüfung stehen. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat das in für ihre Verhältnisse geradezu undiplomatischer Weise ausgedrückt: "Wir werden unsere Firmen verteidigen, wir werden unsere Wirtschaft verteidigen."

Zur SZ-Startseite

Frankreich und China
:Pariser Charme für den harthörigen Freund

Frankreich empfängt Xi Jinping zum Staatsbesuch - mit China verbindet es eine längst überholte Nähe. Emmanuel Macron denkt trotzdem, er könne den Gast umstimmen: in Fragen zur Ukraine und zum internationalen Handel.

Von Oliver Meiler

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: