MeinungWadephul in PekingChina ist egal, was Deutschland will

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Kommentar von Lea Sahay

Lesezeit: 1 Min.

Oberflächlich nett: Chinas Außenminister Wang Yi, hier im Juli, als er den deutschen Kollegen Johann Wadephul in Berlin besuchte.
Oberflächlich nett: Chinas Außenminister Wang Yi, hier im Juli, als er den deutschen Kollegen Johann Wadephul in Berlin besuchte.
Michael Kappeler/dpa

Das Regime in Peking kennt nur seine eigenen Interessen. Deutschlands Außenminister darf bei seinem Besuch gern auf Hilfe bei der Beendigung des Ukraine-Kriegs drängen. Erreichen wird er nichts.

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Nur gut, dass Johann Wadephul am Montag für Gespräche in Peking erwartet wird. Doch niemand sollte sich davon viel versprechen. Seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine versucht Berlin, der chinesischen Führung klarzumachen, dass ihre Unterstützung Russlands nicht in ihrem Interesse liege. Vor seinem Abflug wiederholte Wadephul dies: Kein anderes Land habe so viel Einfluss auf Russland wie China. Er wolle erneut darauf drängen, dass Peking zu Frieden in der Ukraine beiträgt. Die Führung wird das vielleicht zusagen, aber sicher nicht tun.

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