Lars Klingbeil wirkte sehr zufrieden mit seiner China-Reise. Leider tappte der Vizekanzler gleich in mehrere Fallen, die Peking ihm gestellt hatte. Zunächst zeigte sich der Bundesfinanzminister überaus erfreut über die Gesprächsterminen, die nur wenige westliche Politiker erhielten. Und er betonte, wie wichtig Dialog sei. Als hätte Außenminister Johann Wadephul seinen Besuch aus Desinteresse abgesagt. Tatsächlich hatte Peking ihm – auf dem Höhepunkt der Nexperia-Krise – nicht ausreichend Gesprächspartner angeboten.
MeinungBundesregierungKlingbeil tappt gleich in mehrere Fallen, die Peking gestellt hat

Kommentar von Lea Sahay
Lesezeit: 1 Min.

Der Vizekanzler freut sich über die hochrangigen Gesprächspartner bei seinem Besuch. Tatsächlich wird hier lediglich Chinas Bemühen deutlich, die Europäer gegeneinander auszuspielen.

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