MeinungDeutschlandKlingbeil hat in China den richtigen Ton getroffen

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Kommentar von Georg Ismar

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Erklären, ohne zu belehren: Finanzminister Lars Klingbeil mit Vizepremier He Lifeng in Peking.
Erklären, ohne zu belehren: Finanzminister Lars Klingbeil mit Vizepremier He Lifeng in Peking. Maxim Shemetov/Reuters

Der Finanzminister mahnt Peking, seinen Einfluss auf Russland für einen Frieden in der Ukraine zu nutzen und von weiteren Exportkontrollen abzusehen. Und verzichtet dabei auf Belehrungen.

China ist die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, Deutschland immer noch die drittgrößte. Aber während vor nicht allzu langer Zeit China noch um Marktzugänge in Deutschland buhlte, haben sich die Vorzeichen inzwischen komplett umgekehrt. Und es wirkt etwas befremdlich, wie in der Bundesregierung fast schon ein Wettbewerb ausgebrochen ist, wer denn nun bessere Zugänge zu China hat.

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China-Besuch des Bundesfinanzministers
:Klingbeil mahnt „verlässlichen Zugang zu Rohstoffen“ an

Finanzminister Lars Klingbeil schafft auf chinesischer Bühne eine Balance aus Freundlichkeit und Bestimmtheit. Er pocht auf fairen Zugang zu den Märkten, während Chinas Vizepremier He Lifeng zusagt, deutsche Sorgen ernst zu nehmen.  Mehr aber auch nicht.

SZ PlusVon Georg Ismar

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