Proteste:Chinas Führung steckt in der Seuchen-Sackgasse

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Proteste: In Peking gehen Demonstranten im Protest gegen die Covid-19-Restriktionen auf die Straße. Das weiße Blatt wird zum Symbol des Unmuts.

In Peking gehen Demonstranten im Protest gegen die Covid-19-Restriktionen auf die Straße. Das weiße Blatt wird zum Symbol des Unmuts.

(Foto: Noel Celis/AFP)

Präsident Xi und seine KP dachten, mit ihrer brutalen Null-Covid-Strategie lasse sich das Coronavirus aussperren. Wie vermessen, welch ein Irrtum. Die entscheidende Frage lautet nun: Wie korrigiert sich ein vorgeblich unfehlbares System?

Kommentar von Stefan Kornelius

Chinas Führung hat das Coronavirus stets ignoriert. Sie glaubte, sie sei stärker als die Pandemie und könne auf dem Planeten für 1,4 Milliarden Menschen eine Insel von fast zehn Millionen Quadratkilometern schaffen - eine infektionsfreie Zone, abgeschirmt, kontrolliert, beherrscht. Das ist natürlich eine grandiose Selbstüberschätzung, die zu einem System passt, das am liebsten kontrolliert und sich dabei zu viel vorgenommen hat.

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