MeinungWahl in Chile:Das war’s dann wohl mit der linken Welle in Lateinamerika

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Kommentar von Jan Heidtmann

Lesezeit: 2 Min.

Rechts vor links: José Antonio Kast hat gute Verbindungen zur AfD.
Rechts vor links: José Antonio Kast hat gute Verbindungen zur AfD. (Foto: Claudio Santana/Getty Images)

Wieder fahren die Rechten einen Sieg ein: Die erste Runde der Präsidentenwahl gewinnt ein Erzreaktionärer. Der Kontinent nimmt Abschied von sozialen Bewegungen.

Rechts, rechter, am rechtesten, die Präsidentenwahl in Chile war ein schauriger Überbietungswettbewerb in extremen Positionen. Versprach einer der Kandidaten, mit großer Härte gegen Kriminelle vorzugehen, forderte der andere, die Todesstrafe wieder einzuführen. Wollte der eine illegale Migranten aus Venezuela ausweisen, verlangte der andere, sie gleich in das Hochsicherheitsgefängnis des sich „coolster Diktator“ nennenden Nayib Bukele in El Salvador zu überstellen. Gewonnen hat diesen Wettkampf nun José Antonio Kast, Vater von neun Kindern, ein erzreaktionärer Gegner der Abtreibung mit guten Verbindungen zur AfD. Kast geht damit als Favorit in die Stichwahl Mitte Dezember. Und wieder einmal scheint die Linke in Lateinamerika geschlagen zu sein.

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