GeschichtsbildDer junge Cem Özdemir

Cem Özdemir und seine Mutter an Weihnachten.
Cem Özdemir und seine Mutter an Weihnachten. Foto: privat

Der Aufstieg zum Ministerpräsidenten war Cem Özdemir, dem Sohn türkischer Einwanderer, nicht in die schwäbische Wiege gelegt.

Von Roland Muschel

Der Aufstieg des jungen Cem Özdemir war nicht abzusehen, damals, in Bad Urach, einem Land, das sich nicht als Einwanderungsland sah. In der Grundschule habe die ganze Klasse gelacht, als er sagte, er wolle aufs Gymnasium, erzählt er oft. Ausgerechnet er, Sohn türkischer Einwanderer, die noch Gastarbeiter hießen. Das Foto zeigt Cem Özdemir mit seiner Mutter Nihal, die 2021 starb. Sie hat also den Aufstieg ihres Sohnes zum erfolgreichen Grünen-Politiker noch miterlebt. 1994 war er der erste Bundestagsabgeordnete türkischer Herkunft, mit Leyla Onur von der SPD. Vergangenen Sonntag gewann der „anatolische Schwabe“ die Baden-Württemberg-Wahl. Seine Eltern, sagte er am Wahlabend, wären stolz gewesen. Ministerpräsident, das war nicht abzusehen.

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