MeinungMarktwirtschaftDie CDU will Enteignungen verbieten. So fantasielos ist sie jetzt

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Kolumne von Heribert Prantl

Lesezeit: 3 Min.

Kein Thema mobilisiert in Berlin so viele Menschen wie das Thema Mieten: hier eine Demo Anfang September.
Kein Thema mobilisiert in Berlin so viele Menschen wie das Thema Mieten: hier eine Demo Anfang September.
Fabian Sommer/dpa

Den Mietanstieg bremsen, Wohnraum in Großstädten wieder bezahlbar machen: Volkspartei ist eine Partei, die das schafft – und nicht eine, der letztlich nichts einfällt bei solch einem großen Thema.

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Die CDU ist bei ihrer FDPisierung weit vorangekommen; das wirtschaftsliberale Profil ihres Vorsitzenden Friedrich Merz hat auf die gesamte Partei abgefärbt: Die CDU steht inzwischen für den sehr freien Wettbewerb; sie propagiert die Begrenzung staatlicher Eingriffe in die Wirtschaft, sie wirbt für kapitalmarkorientierte Lösungsansätze gesellschaftlicher Probleme, zum Beispiel bei der Altersvorsorge. Perspektiven und Kompetenzen, wie sie einst den Freidemokraten zugeschrieben wurden, verbindet man heute mit der Merz-CDU. Die CDU hat die FDP überflüssig gemacht – und bewegt sich da und dort schon auf die niedrigen Wahlprozente zu, wie früher die Freidemokraten sie hatten. Volkspartei-Prozente sind das keine mehr.

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