Die Entfremdung zwischen dem früheren Verfassungsschützer Hans-Georg Maaßen und der CDU erreicht ihren absehbaren Höhepunkt: Maaßen gründet rechts der CDU eine eigene Partei. Das ist konsequent: Selbst in einem solch großen Sammelbecken wie der CDU ist kein Platz mehr für den zunehmend radikalisierten Maaßen, der die CDU und das Land auf einer abschüssigen Bahn nach links vermutet. Maaßen beklagt etwa "eliminatorischen Rassismus gegen Weiße" und den "brennenden Wunsch, dass Deutschland verrecken möge", er klingt schon lange wie ein selbstverliebter, kaum zu integrierender Verschwörungsschwurbler.
MeinungDemokratieEin politischer Verführungskünstler ist er nicht

Kommentar von Nicolas Richter
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Hans-Georg Maaßen, früherer Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, nun radikalisierter Parteigründer.
Martin Schutt/dpaDer radikalisierte frühere Verfassungsschützer Hans-Georg Maaßen gründet rechts der CDU eine eigene Partei. Seine Werteunion wirbt um Wählerinnen und Wähler, die auch zur AfD neigen.
