MeinungParteienAuch die CDU muss sich wieder für die Arbeiter interessieren

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Kommentar von Robert Roßmann

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Ob er denn einen schönen Platz dafür findet? Friedrich Merz bekommt am Samstag vom Chef des CDU-Arbeitnehmerflügels, Dennis Radtke, eine Platte geschenkt, bedruckt mit einer Art Mahnung.
Ob er denn einen schönen Platz dafür findet? Friedrich Merz bekommt am Samstag vom Chef des CDU-Arbeitnehmerflügels, Dennis Radtke, eine Platte geschenkt, bedruckt mit einer Art Mahnung. Florian Wiegand/Florian Wiegand/dpa

Friedrich Merz kritisierte in der Ära Merkel nicht zu Unrecht, dass die Christdemokraten das Konservative vernachlässigten. Nun kümmern sie sich zu wenig ums Soziale – wie die vergangene Woche drastisch gezeigt hat.

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Die CDU hat drei Wurzeln, eine konservative, eine liberale und eine christlich-soziale. Dieser programmatische Dreiklang war Grundlage dafür, dass sie eine Volkspartei werden konnte. Friedrich Merz und Carsten Linnemann hatten in der Ära Merkel kritisiert, dass die CDU das Konservative vernachlässige und damit leichtfertig politisches Terrain freigebe. Sie hatten damit nicht ganz unrecht. Aber jetzt vernachlässigen Merz und Linnemann selbst eine Wurzel, nämlich die christlich-soziale.

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Von Robert Roßmann

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