Vielleicht lag es an dem Ort – ein Wirtshaus, in dem Manuel Hagel mit dem Interviewer an einem Tisch saß, jeder ein Bier vor sich. Acht Jahre ist es her, da erzählte der CDU-Politiker Hagel in schlimmster Stammtischmanier von dem Besuch einer Realschule. „80 Prozent Mädchen“ in der Klasse, es gebe „für einen 29-jährigen Abgeordneten schlimmere Termine“. Schelmisches Lächeln. Dann erzählt er von einer Schülerin, nennt ihren Namen, berichtet von ihren „rehbraunen Augen“. Blick nach unten. Zwinker, zwinker.
MeinungBaden-WürttembergManuel Hagel, der Mann ohne eigene Einsicht
Kommentar von Valerie Höhne
Lesezeit: 1 Min.

Den CDU-Kandidaten holen höchst unpassende Sprüche über Schülerinnen von vor acht Jahren ein. Und der Mann, der Ministerpräsident werden will, hat offenbar nicht viel dazugelernt.
