MeinungDidi HallervordenDie CDU muss Widerspruch in Sachen Gaza aushalten – gerade jetzt

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Kommentar von Sina-Maria Schweikle, Berlin

Lesezeit: 1 Min.

Die neu gewählte CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann hat sich von der Gesprächsreihe des Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt mit dem Komiker Didi Hallervorden distanziert.
Die neu gewählte CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann hat sich von der Gesprächsreihe des Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt mit dem Komiker Didi Hallervorden distanziert.
Christoph Soeder/dpa

Die Generalsekretärin weist nach einem Komiker-Auftritt alle Kritik zurück. Das zeigt, wie wenig ihre Partei sich selbst zumuten will. Welch ein Fehler.

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Für die neue CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann ist eine Sache klar: „Es gibt keinen Völkermord in Gaza, wir stehen an der Seite Israels und der Ukraine im Kampf gegen den Terror und Aggression“, sagte sie am Samstag. Warum sie das ausgerechnet jetzt betonen wollte? Das liegt an Didi Hallervorden. Der mittlerweile 90 Jahre alte Komiker hatte bei einer Wahlkampfveranstaltung der CDU in Sachsen-Anhalt auf der Bühne gestanden, hinter ihm auf dem Bildschirm: Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und Kanzler Friedrich Merz (CDU). „Hallo, Herr Kriegsminister ...“, sang er. Dann kurz das Bild einer Demonstration mit dem Schriftzug „Stoppt den Völkermord in Gaza“.

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