MeinungFriedrich MerzWer Kanzlerkandidat werden will, muss Dinge hinnehmen, die ihm ein Graus sind

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Kommentar von Robert Roßmann

Lesezeit: 2 Min.

Da wäre er schon mal oben: CDU-Chef Friedrich Merz erklimmt den König-Friedrich-August-Turm im sächsischen Löbau.
Da wäre er schon mal oben: CDU-Chef Friedrich Merz erklimmt den König-Friedrich-August-Turm im sächsischen Löbau. (Foto: Sebastian Kahnert/dpa)

Ein CDU-Chef, der die Führung der Republik anstrebt, muss im Deutschland des Jahres 2024 feststellen: Dies klappt womöglich nur, wenn er seinen Leuten eine Koalition mit Sahra Wagenknecht nicht zu verbieten trachtet.

Es sind Bilder ganz nach dem Geschmack von Friedrich Merz. Der CDU-Chef ist zum Wahlkampf in Sachsen und Thüringen. Am Dienstag hat er den König-Friedrich-August-Turm auf dem Löbauer Berg bestiegen. Am Mittwoch ging es auf einen Baumkronenpfad. Ein Mann, tatkräftig und auf dem Weg nach oben. So sieht sich Merz gern. Doch die Bilder trügen. In den Landtagswahlkämpfen ist der CDU-Chef ohnmächtig wie lange nicht.

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