MeinungVerteidigungDie neue Militärstrategie von Pistorius beruhigt nur Optimisten

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Kommentar von Nicolas Richter

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Soldaten des Wachbataillons der Bundeswehr beim Empfang für den indischen Verteidigungsminister.
Soldaten des Wachbataillons der Bundeswehr beim Empfang für den indischen Verteidigungsminister. Kay Nietfeld/dpa

Der Minister stellt ein neues Konzept für die Bundeswehr vor. Doch er lässt vieles offen und räumt die Zweifel an der Personalstärke nicht aus.

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Der selbsternannte Experte für Zuversicht Boris Pistorius hat daran erinnert, dass es auch Optimisten zurzeit nicht leicht haben. So hat der Verteidigungsminister trotz seiner positiven Grundeinstellung feststellen müssen, dass sich die Welt zuletzt ungut entwickelt hat: Erst drohte US-Präsident Donald Trump den Europäern, ihnen Grönland wegzunehmen, dann forderte er von ihnen Gefolgschaft im Iran-Krieg. Die Welt ist unberechenbar und gefährlich, und die Deutschen müssen sich eingestehen, dass sie dem nicht viel mehr entgegensetzen können als einen optimistischen Verteidigungsminister.

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Das Konzept soll Aufbau, Struktur und Umfang der Streitkräfte für die Zukunft festlegen. Die Welt sei „unberechenbar“ geworden, sagt der Verteidigungsminister und warnt entschieden vor Russland.

SZ PlusVon Daniel Brössler

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