Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt:Die Bundestagswahl wird im Westen entschieden

CDU-Gremiensitzungen

So sieht ein Sieger aus: Reiner Haseloff (CDU, rechts), Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, bekommt einen Blumenstrauß von Armin Laschet, dem Kanzlerkandidaten der Union. Ob der Rückenwind aus Magdeburg bis zur Bundestagswahl anhält, ist freilich zweifelhaft.

(Foto: Michael Kappeler/dpa)

Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt setzt einen interessanten Impuls: Sie zeigt, wie man der AfD mit polit-strategischen Mitteln begegnen kann. Die Lehre für den Bund aber ist, dass der Osten mit den üblichen Rezepten nicht zu gewinnen ist.

Kommentar von Cerstin Gammelin

Nach der Landtagswahl in dem ostdeutschen Bundesland Sachsen-Anhalt stehen die Bundesparteien vor der unbequemen Frage, ob sie die Leute dort verstehen wollen oder sie weiter nur daran messen, ob sie AfD wählen oder nicht. Aufgebracht hat diese Frage ausgerechnet der Wahlsieger Reiner Haseloff selbst, der, statt zu jubeln, die obligatorische Frage nach der Verantwortung für die Ergebnisse der Rechtsextremen in seinem Land mit einem formidablen Zornesausbruch zurückgewiesen hat. Die AfD sei eine Westgründung mit westdeutschem Personal, die nun im Osten hausieren gehe. Man möge sich an die eigene Nase fassen oder endlich an die gesamtdeutsche. Es klang wie basta.

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