Viele haben in den vergangenen Tagen und Wochen die Plattform X verlassen. Sie haben diese Entscheidung getroffen, weil sie sich nicht länger in einem Umfeld bewegen wollen, in dem der Tech-Milliardär Elon Musk Desinformation, extremistische Propaganda, Rassismus und andere Hetze nicht nur duldet, sondern selbst verbreitet und fördert. Sie sehen X nicht mehr als Raum, in dem vernünftig diskutiert werden kann. Etliche stellen sich überdies – wie auch beim Kauf eines Elektroautos – die Frage, ob es ethisch vertretbar ist, Reichtum und Macht eines Mannes zu mehren, der sich als rechtsradikaler Hetzer betätigt und offen daran arbeitet, die europäischen Demokratien zu schleifen.
MeinungBundesregierungEinfach nur X den Rücken kehren? Das reicht nicht

Kommentar von Daniel Brössler
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Das Verteidigungsministerium will wegen Elon Musks Hetze nicht mehr auf der Plattform aktiv sein. Verständlich, aber das eigentliche Ziel müsste lauten: die Übermacht dieser Plattform zu brechen.
