Wenn es teurer wird, das Klima zu schädigen, dann wird es vielleicht mehr geschützt – das war die Philosophie des 2021 eingeführten CO₂-Preises. Mit zunächst 25 Euro belegte der Bund seinerzeit jede Tonne des klimaschädlichen Kohlendioxids, die vom Verkehr oder von Gebäuden ausgestoßen wird. Das wiederum schlug sich in den Preisen für Heizöl, Erdgas oder Kraftstoffen nieder. In den Jahren darauf stieg der Preis immer weiter: 2024 waren es 45 Euro je Tonne, 2025 dann 55. Derzeit gilt ein Korridor zwischen 55 und 65 Euro, der Preis soll sich am Markt bilden. Die Mehrwertsteuer nicht eingerechnet, entfallen so zum Beispiel auf einen Liter Benzin zwischen 13,2 und 15,6 Cent zusätzlich.
Aktuelles LexikonWas ist der CO₂-Preis?

Werkzeug für den Klimaschutz, das jetzt erst einmal nicht weiter angeschärft wird – der hohen Energiepreise wegen.