MeinungDeutschland 2026In der Mitte liegt die Kraft

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Kommentar von Lisa Nienhaus

Lesezeit: 4 Min.

(Foto: Collage: sted/SZ, Fotos: Shutterstock)

Das Land steckt fest. Zum Jahreswechsel hat sich deshalb eine ungewohnte Aggressivität ausgebreitet. Klingt komisch, aber das kann auch ein Anfang sein.

Das Jahr 2025 geht für Deutschland nicht gerade mit einem Feuerwerk zu Ende. Eher mit einem Knirschen. Es knirscht und knarzt gewaltig. Denn das ganze Land scheint gerade festzustecken. Da ist die Wirtschaft, die 2025 weiter stagniert nach zwei Rezessionsjahren in Folge. Fürs nächste Jahr gibt es zwar Hoffnung, aber das liegt vor allem an den großen Ausgabeprogrammen der Regierung auf Pump, nicht gerade nachhaltig. Da ist die Sorge, ob es deutschen Firmen und Forschern noch gelingt, mitzuhalten im Wettbewerb mit auf einmal dominanten Technologien aus China (wo kamen die ganzen E-Autos, Roller und Staubsaugerroboter eigentlich her? Und wann?). Da sind die Schul- und Studienabgänger, die plötzlich keine Stellen mehr finden. Städte, die Schwimmbäder schließen, weil ihnen die Steuereinnahmen fehlen. Dazu kommen international die bedrohlichen Machtkämpfe: die stockenden Bemühungen um Frieden in der Ukraine plus diverse Herrscher, deren Machtstreben nicht einmal mehr vom Anschein der Güte begleitet wird.

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