MeinungReformenJetzt fehlt nur noch der große Plan des Kanzlers

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Kommentar von Georg Ismar

Lesezeit: 2 Min.

Zu oft íst er noch im Ankündigungsmodus: Kanzler Friedrich Merz.
Zu oft íst er noch im Ankündigungsmodus: Kanzler Friedrich Merz. Sean Gallup/Getty Images

SPD-Chef Klingbeil sagt, wie er Deutschland fit machen will. Und der CSU-Vorsitzende Söder sagt, was er alles nicht machen mag. Bleibt nur die Frage, was der CDU-Boss Merz so für das Land plant.

Friedrich Merz ist vermutlich mulmig zumute, wenn er die Versuchsanordnung für das bisher wichtigste Reformprojekt seiner Kanzlerschaft betrachtet. An seiner Seite weiß er zwei SPD-Vorsitzende, denen ausweislich des ZDF-Politbarometers 75 Prozent der Bürger und 56 Prozent der eigenen Anhänger nicht mehr zutrauen, die Sozialdemokraten aus der Krise zu führen. Wie also, so müsste sich der Kanzler bang fragen, sollen diese beiden die für die SPD schmerzhaften Reformen des Arbeitsmarkts, des Sozialstaats, der Gesundheit, der Pflege und der Rente durchsetzen?

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Union und SPD
:Planlos in den Frühling der Reformen

Jetzt sollen sie endlich kommen, die großen Reformen. Wer sich in den Koalitionsparteien umhört, merkt: Gut sortiert sind die Ideen bislang nicht. Und es bleibt nur wenig Zeit.

SZ PlusVon Georg Ismar, Robert Roßmann und Vivien Timmler

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