MeinungBundesbankDiese Verluste werden die Bundesregierung treffen

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Kommentar von Markus Zydra

Lesezeit: 1 Min.

Die Währungshüter in der Bundesbank meldeten ein hohes Defizit für 2024.
Die Währungshüter in der Bundesbank meldeten ein hohes Defizit für 2024. Lando Hass; Row of Life/picture alliance/dpa

Zum ersten Mal seit 1979 macht die Institution Verluste, unter anderem wegen der lockeren Geldpolitik des früheren EZB-Chefs Draghi. Das Geld wird fehlen.

Es wird viel vom Vertrauensverlust in die demokratischen Institutionen gesprochen. Aber es kommt selten vor, dass man die Bundesbank in diesem Zusammenhang nennen würde. Die Währungshüter symbolisieren für viele ältere Bürger immer noch den Mythos der alten Bundesrepublik, mit harter D-Mark und Wohlstand. Doch dann erlebte Europa 2021/2022 den größten Inflationsschock seit Mitte der 1970er-Jahre. Die Bundesbank und die EZB wirkten zunächst überrascht, erhöhten dann aber zügig die Leitzinsen, und zwar von null auf in der Spitze vier Prozent.

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