Niemand hatte ernsthaft vermutet, dass sich bei der siebten Wahl seit 2021 die Kräfteverhältnisse zwischen den Parteien in Bulgarien so verschieben würden, dass im ärmsten Land der EU endlich eine standfeste, proeuropäische und konsensfähige Regierung zusammenfinden kann. Immer wieder wählen zu lassen, wenn die handelnden Personen dieselben bleiben und die bestehenden Parteien sich mal spalten, mal radikalisieren, mal zerstreiten – das nervt die Wähler und schwächt die Demokratie.
MeinungOsteuropaLetztlich profitiert nur Moskau von Bulgariens permanentem Ausnahmezustand

Kommentar von Cathrin Kahlweit
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In Sofia kommt einfach keine stabile Koalition zustande. Irgendwann wird das Land politisch kippen.
