Der Rollenwechsel des Rumen Radew ist gelungen. Im Amt des bulgarischen Staatspräsidenten hatte er immer wieder die Aufgabe, das Parlament aufzulösen, Neuwahlen anzusetzen und diverse Teil-Wahlsieger mit der Bildung von Regierungen zu beauftragen, die dann nach kurzer Zeit wieder scheiterten. Jetzt, bei der achten Wahl innerhalb von fünf Jahren, ist er mit einem neuen Bündnis selbst angetreten. Sein überraschend deutlicher Sieg zeigt, dass er in dem von Korruption und Klüngel ermüdeten Land einen Nerv getroffen hat.
MeinungBulgarienDieses Wahlergebnis ist ein Grund für vorsichtigen Optimismus

Kommentar von Tobias Zick
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Das Bündnis des einstigen Staatspräsidenten Rumen Radew fährt einen überraschend deutlichen Sieg ein. Das lässt hoffen für die nötige Justizreform. Wäre da nur nicht die Sympathie für den Kreml.
