MeinungBuckelwaleEs ist ein Wahnsinn

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Kommentar von Tanja Rest

Lesezeit: 3 Min.

Ein Buckelwal im südlichen Pazifik.
Ein Buckelwal im südlichen Pazifik. Torsten Velden/IMAGO/Westend61

Die Tiere sind heute nicht mehr bedroht – eine der raren Erfolgsgeschichten des Artenschutzes. Aber wer sagt es den Menschen vor der Insel Poel, dass sie ihr Mitgefühl lieber dem Vaquita schenken sollten?

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Wer schon einmal das Glück hatte, die Ankunft der Buckelwale vor der Küste Mosambiks mitzuerleben, wird diesen Anblick nie wieder vergessen. Vom Strand aus kann man mit bloßem Auge die schiefergrauen Rücken und meterhoch aufschießenden Atemfontänen erkennen und beobachten, wie sich ihre tonnenschweren Leiber schaumschlagend aus dem Wasser katapultieren. Für einen Menschen sieht es wie pure Lebensfreude aus. Alljährlich von Juni bis Oktober ziehen die Buckelwale aus der Antarktis in die warmen Gewässer des südlichen Afrikas, um zu fressen, sich zu paaren und ihre Kälber zu gebären. Sie tun es längst wieder zu Zigtausenden.

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