MeinungSudetendeutscher Tag in TschechienSo etwas darf es gerne wieder geben

Portrait undefined Viktoria Großmann

Kommentar von Viktoria Großmann

Lesezeit: 1 Min.

Sie kamen in tänzerischer Absicht: Szene vom Sudetendeutschen Tag in Brünn.
Sie kamen in tänzerischer Absicht: Szene vom Sudetendeutschen Tag in Brünn. Michael Heitmann/dpa

Die Nachkommen der Vertriebenen und die Brünner haben am Pfingstwochenende auf beste Weise gezeigt, was das heißt: aus der Geschichte zu lernen. Da brannte nichts; außer der Sonne.

SZ bei Google bevorzugen

Der Sudetendeutsche Tag hat erstmals in seiner 76-jährigen Geschichte in Tschechien stattgefunden, in Brünn. Die Vertriebenen sind für dieses Fest in die frühere Heimat oder die ihrer Vorfahren zurückgekehrt. Das darf nun gern öfter passieren. Denn es hat geklappt oder „klaplo“, wie man auf Tschechisch sagt. Die Nationen haben ja viel gemeinsam, nicht nur das Bier. Brünn brannte nicht – wie es der rechtsnationale Außenminister Petr Macinka vorhergesagt oder eher angedroht hatte. Es war nur heiß und sonnig.

Zur SZ-Startseite

Sudetendeutscher Tag in Tschechien
:„Ich musste niemandem die Hand geben – sie haben mich einfach umarmt“

Kann Versöhnung 80 Jahre nach dem Krieg gelingen? Der Sudetendeutsche Tag im tschechischen Brünn macht Hoffnung. Trotz Protesten gegen die Versammlung der Vertriebenen bleibt es insgesamt friedlich und die Stimmung herzlich.

SZ PlusVon Viktoria Großmann

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: