MeinungBrics-StaatenSüdafrika hält ein Marinemanöver ab – mit den falschen Freunden

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Kommentar von Paul Munzinger

Lesezeit: 2 Min.

Ungewohnte Ansicht am Strand: Spaziergänger betrachten den chinesischen Zerstörer „Tangshan“ nahe Simon’s Town, Südafrika.
Ungewohnte Ansicht am Strand: Spaziergänger betrachten den chinesischen Zerstörer „Tangshan“ nahe Simon’s Town, Südafrika. (Foto: RODGER BOSCH/AFP)

„Will for Peace“ heißt die große Übung zur See, mit der das Land am Kap geopolitisch einen großen Fehler macht. Denn vor allem solche Staaten haben Kriegsschiffe geschickt, die mit Frieden wenig im Sinn haben.

Ausgerechnet „Will for Peace“ – Wille zum Frieden – heißt das Marinemänover, das aktuell vor Südafrikas Küste stattfindet. Und natürlich ist allein der Name pure Heuchelei. Beteiligt an der Übung sind mit Russland (Ukraine!), China (Taiwan!) und den Vereinigten Arabischen Emiraten (Sudan!) drei Staaten, die vieles erkennen lassen, aber sicher nicht ihren Willen zum Frieden. Das Höchstmaß an Schamlosigkeit wäre erreicht gewesen, wenn auch noch die drei bereits angereisten iranischen Schiffe mitgemacht hätten, während das Mullah-Regime in Teheran Leichenberge aufhäuft. Doch zumindest das konnte Südafrikas Regierung in letzter Minute abwenden.

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