MeinungAutoindustrieBMW hat die Lage zu lange schöngeredet

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Kommentar von Christina Kunkel

Lesezeit: 2 Min.

Oliver Zipse (rechts) trat mit großem Selbstbewusstsein als BMW-Chef ab. Sein Nachfolger Milan Nedeljković (links) muss jetzt erst mal sparen.
Oliver Zipse (rechts) trat mit großem Selbstbewusstsein als BMW-Chef ab. Sein Nachfolger Milan Nedeljković (links) muss jetzt erst mal sparen.
Foto: Stephan Schaar

Krise? Haben nur die anderen! Der Autobauer in München war zu sehr darauf bedacht, das Image des langjährigen Chefs Oliver Zipse zu schonen. Immerhin macht sein Nachfolger nun Hoffnung.

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BMW mit der Titanic zu vergleichen, wäre etwas übertrieben. Denn untergehen wird der Münchner Autohersteller sicher nicht. Und doch drängt sich der Eindruck auf, dass vor etwa zwei Monaten in Person von Oliver Zipse ein Kapitän das Münchner Schiff verlassen hat, der zu seinem Abschied die Kapelle noch einmal richtig zünftig aufspielen ließ – wohl wissend, dass der Dampfer gerade Richtung Eisberg steuert.

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Milan Nedeljković
:Das ist der Neue an der Spitze von BMW

Der 57-Jährige gilt als kommunikativ, nahbar und entschlossen. Und er ist bestens bekannt in der Zentrale wie in den Werken. Nun also übernimmt er an diesem Mittwoch den Chefposten von Oliver Zipse.

SZ PlusVon Stephan Radomsky

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