MeinungKryptobörsenAußen hui, innen pfui

Kommentar von Meike Schreiber, Frankfurt

Lesezeit: 2 Min.

istock/Getty Images/Collage: Christian Tönsmann

Der Handelsplatz Bitpanda wirbt offensiv damit, streng reguliert zu sein – ausgerechnet während es intern offenbar drunter und drüber ging. Anleger sollten hellhörig sein.

Ein wenig zum Schmunzeln ist das schon: Eigentlich gilt in der oft libertären Bitcoin- und Kryptoszene staatliche Regulierung als überflüssig – als Gängelung durch spaßbefreite Bürokraten, die ein Geschäft behindern, das seine Anhänger gern als radikal eigenverantwortlich begreifen. Doch offenbar ist auch dort das Bewusstsein vorhanden, dass diese Haltung etwas schlicht ist, zumindest wenn man Kunden braucht. Die Gründer der Plattform Bitpanda jedenfalls haben lange sehr offensiv damit geworben, wie streng sie in Deutschland und der EU reguliert sind und dass Anleger ihnen deshalb ihr Vertrauen schenken könnten. Das allerdings war offenbar ziemlich halb gar.

Zur SZ-Startseite

ExklusivDigitale Währungen
:Finanzaufsicht findet schwerwiegende Mängel bei Bitpanda

Die österreichische Kryptobörse sieht sich als sicherste Plattform Europas. Interne Dokumente zeigen jedoch: Die Bafin sieht erhebliche Sicherheitsrisiken. Alles gelöst, behauptet das Unternehmen heute. Doch aus dem eigenen Haus kommt Widerspruch.

SZ PlusVon Mauritius Much, Meike Schreiber, Jörg Schmitt und Lea Weinmann

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: