MeinungBiotechnologieDer Abgang der Gründer ist eine Katastrophe für Biontech

Kommentar von Elisabeth Dostert

Lesezeit: 1 Min.

Sie sehen sich mehr als Wissenschaftler denn als Manager: Uğur Şahin und Özlem Türeci, die beiden Gründer von Biontech, bei einer Preisverleihung im Jahr 2021.
Sie sehen sich mehr als Wissenschaftler denn als Manager: Uğur Şahin und Özlem Türeci, die beiden Gründer von Biontech, bei einer Preisverleihung im Jahr 2021. Federico Gambarini

Uğur Şahin und Özlem Türeci verlassen die Firma. Ohne ihre „Superkräfte“ wird diese zu einer Übernahmekandidatin.

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Aktienkurse sagen mehr als Worte. Um etwa  20 Prozent stürzte der Aktienkurs des deutschen Biotechnologie-Unternehmens Biontech am Dienstag an der US-Börse Nasdaq ab, nachdem die Gründer Uğur Şahin und Özlem Türeci ihren Rückzug zum Jahresende angekündigt hatten. Dass sie sich wieder stärker der Forschung widmen, ein neues Unternehmen gründen und neue Krebstherapien entwickeln wollen, ist menschlich nachvollziehbar. Die beiden sahen sich stets mehr als Ärzte und Wissenschaftler denn als Manager. „Wir wollen unsere Superkräfte für die Medizin anders nutzen“, sagte Türeci in einem Interview dem Handelsblatt.

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