MeinungUSAEinen wie Joe Biden wird es wohl nicht noch einmal geben

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Kommentar von Hubert Wetzel

Lesezeit: 4 Min.

Mit ihm war’s heimelig: Joe Biden und sein Gast Olaf Scholz im vergangenen Februar im Oval Office.
Mit ihm war’s heimelig: Joe Biden und sein Gast Olaf Scholz im vergangenen Februar im Oval Office. Michael Kappeler/dpa

Der Präsident, Jahrgang 1942, war der vielleicht letzte Transatlantiker in diesem Amt. Ihm glaubten die Freunde in Europa – und der Mann in Moskau tat dies auch.

Als Joe Biden im April 2019 bekannt gab, dass er für das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten kandidieren werde, veröffentlichte er ein Video. Er sprach darin über die Bedrohung, die Donald Trump für Amerikas Demokratie darstelle, über den Kampf um Amerikas Seele. Und er illustrierte seine Ankündigung mit Bildern aus der amerikanischen Geschichte, die zeigten, dass schon frühere Generationen diesen Kampf geführt hatten: Frauen waren da zu sehen, die ihr Wahlrecht einforderten; Menschen, die mit „We shall overcome“-Plakaten für ein gerechteres Amerika demonstrierten; Martin Luther King und Lady Liberty, die Freiheitsstatue.

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Wenn sie lacht, dann strahlt Kamala Harris jene Kraft aus, die Joe Biden nicht mehr vorweisen kann und Donald Trump nur in der Abart der Aggression kennt. Über einen Wesenszug, der ihr womöglich größtes Kapital ist – aber auch ein Risiko.

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