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Geopolitik:Planlos im Westen

Biden und Merkel bei G7-Gipfel und Sicherheitskonferenz

Joe Biden, damals als US-Vizepräsident, und Bundeskanzlerin Angela Merkel 2013 bei einem Treffen in Berlin. Die USA und Deutschland werden die geopolitischen Defizite der Trump-Jahre nicht so schnell ausgleichen können.

(Foto: dpa)

US-Präsident Joe Biden kämpft um die Führung in der Welt. Doch China ist längst enteilt, und Deutschland wird zum Problemfall. Der Westen ist auf die neue Weltordnung nicht vorbereitet.

Kommentar von Stefan Kornelius

Joe Biden hat seine außenpolitische Präsidentschaft mit einer Ode an die alten und neuen Verbündeten begonnen - ein Schlager aus vergangenen Tagen in einer irritierend neuen Zeit. Da entsteht der Westen als wirkmächtige Allianz aus Demokratien und freien Marktwirtschaften, ein Bündnis mit demselben Verständnis von Recht und Ordnung, von Berechenbarkeit und Verlässlichkeit unter amerikanischer Führung. Fast wie früher.

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